Absage Generalversammlung und Jahresrückblick

Liebe Schützenbrüder,

 

zunächst muss ich mitteilen, dass unsere geplante Generalversammlung – Jahreshauptversammlung – am 22. November wegen des sogenannten Teillockdown, Corona bedingt ausfallen muss!

Mir ist es allerdings ein echtes Bedürfnis mich auf diesem Wege an euch zu wenden. Das Jahr 2020 ist ein besonderes. Nicht nur, dass unser geliebtes Schützenfest erstmals seit 1948 ausgefallen ist. Nein, auch fast alle anderen Veranstaltung, die im Jahreskreis geplant waren, fielen der Corona-Pandemie zum Opfer.

Das Jahr 2020 begann mit unserem Sebastianusschießen, an dem erfreulicher Weise wieder viel Schützenbrüder teilgenommen haben und gute Ergebnisse erzielt wurden.
In der Folge konnte das Sebastianusfest, unser Familienfest, am 18. Januar 2020 stattfinden. Begonnen hat es traditionell mit der gut besuchten Schützenmesse in St. Peter Rosellen. An dieser Stelle möchte ich allen Schützen, die an der Messe teilgenommen haben danken. Ganz besonders den Messdienern und Michael Offer, der den Gottesdienst schützenfreundlich gestaltet hat. Anschließend begann dann unser Familienfest in unserer guten Stube, dem Heidezentrum. Hier konnten wir dann einen Teil unserer Jubilare ehren; für 25 Jahre Mitgliedschaft die Schützenbrüder Achim Conen, Sascha Lüttgen, Sarjoscha Panitz, Michael Stratmann und Dirk Veiser. Für 40jährige Mitgliedschaft durften wir dann auch Reinhard Winkler ehren. Reinhard Winkler, langjähriges Vorstandsmitglied unserer Schützenbruderschaft, hat uns dann leider plötzlich und viel zu früh im April diesen Jahres verlassen.

Ende Januar haben wir für unsere Sponsoren und Gönner einen Neujahrsempfang, den wir in einem Rhythmus von fünf Jahren stattfinden lassen, organisiert. Bei diesem Neujahrsempfang konnten wir eine Präsentation über unseren Schützenplatz vorstellen und zeigen, wie wichtig dieser Platz nicht nur an vier Tagen Schützenfest ist, sondern wie sehr der Schützenplatz das Dorfleben über all die Jahre geprägt und welche Arbeit wir als Schützen in die Ertüchtigung gesteckt haben. Dieses damals gewählte Thema nimmt in der derzeit laufenden Diskussion um das Neubaugebiet „Am Schwarzen Graben“ natürlich einen besonderen Stellenwert ein.

Dass dies nun die letzte Veranstaltung für lange Zeit gewesen sein sollte, konnte zu dem Zeitpunkt noch keiner ahnen!

Unsere Frühjahres-Generalversammlung am 20. März 2020 sowie das Königsvogelschießen am 2. Mai 2020 konnten nicht stattfinden.
Hier hatten wir alle noch die Hoffnung, dass es bald „besser würde“ und wir überlegten schon unser Königsvogelschießen auf Anfang Juni zu verlegen. Auch hier sollten wir schon bald eines Besseren belehrt werden, dass das auch nicht darstellbar sein würde!

Im Besonderen möchte ich erwähnen, dass unsere Schützenjugend während des Lockdowns im März/April und während des zweiten Lockdowns im November 2020 der älteren Bevölkerung Hilfe angeboten hat. Hier war es egal, ob es dabei um Einkäufe, Gartenarbeit oder Sonstiges ging. Unsere Schützenjugend hat angepackt, wo Unterstützung gebraucht wurde.

Im vergangenen Jahr hatte der „alte“ Jungschützenmeister Johannes Meuter bereits die Idee, dem Nachwuchs von Schützenbrüdern zur Geburt ein Präsent zu machen. Diese ließ sich leider erst in diesem Jahr in die Tat umsetzen, so dass nunmehr der Nachwuchs mit einem Lätzchen, welches natürlich unser Logo trägt, als Geschenk willkommen geheißen wird!

Dass unser Matthias-Kreuz an der Ecke Neuenberger-/Ückerather Straße im November 2019 einem Verkehrsunfall zum Opfer gefallen ist, diese Info hat jeden erreicht.
Am 10. Mai 2020 konnte eine kleine Abordnung dabei sein, als unser Präses Michael Offer das von der Fa. Davertzhoven neugeschaffene Matthiaskreuz einsegnen und seiner Bestimmung wieder übergeben konnte. Die Vergangenheit des Kreuzes ist sehr bewegt, wie auf der Hinweistafel vor dem Matthiaskreuz, die bei der 72-Stunden-Aktion im letzten Jahr angebracht wurde, zu lesen ist – Der Verkehrsunfall hat sich dort leider nahtlos eingereiht. Hoffen wir, dass dieses Kreuz nun endlich seine Ruhe findet. An dieser Stelle auch ein großer Dank an den Nachbarn Sarjoscha Panitz, der sich bereit erklärt hat das Matthiaskreuz gewissermaßen „unter seine Fittiche“ zu nehmen.

Auch am 5. Juni 2020 konnte unsere 2. Generalversammlung verbunden mit dem Königs- und Oberstehrenabend nicht stattfinden. Hier war auch schon klar, dass ein Schützenfest in gewohnter Weise am letzten Juniwochenende nicht stattfinden würde!

Uns blieb nur noch zu versuchen Zeichen zum Schützenfest zu setzen. Dies war zunächst der Feldgottesdienst auf dem Pitter-un-Paul-Platz im Herzen von Rosellerheide-Neuenbaum, der unter strengen Corona-Auflagen zu organisieren war. Dieser Feldgottesdienst, der im Übrigen trotz eher bescheidenem Wetter bestens besucht war, wurde in souveräner Art und Weise durch unseren Präses Diakon Michael Offer, vorbereitet und zelebriert. Zusätzlich konnte unsere Schützenjugend den Gottesdienst Live im Internet streamen, sodass auch Daheimgebliebene auf Facebook und Youtube dabei sein konnten. Insbesondere unsere älteren Mitbürger haben, auch Dank der Hilfe ihrer Kinder und Enkel, dieses Angebot annehmen können. Der Ein oder Andere hat sogar den Gottesdienst am Fenster aus dem heimischen Schlafzimmer aus verfolgt…
Danach konnten wir leider nur mit einer kleinen Abordnung am Denkmal an der Pfarrkirche St. Peter in Rosellen einen Kranz zu Ehren unserer Gefallen und verstorbenen Mitglieder niederzulegen.
Bitte glaubt mir, diese Gedenkfeier war für mich sehr emotional. Nachstehende Wort habe ich dafür ausgesucht:

„Liebe Schützenbrüder,

 wer von uns weiß es, die sogenannten Friedensverhandlungen, die 1919 – 1920 nach dem verlorenen Krieg auf Schloss Versailles stattfanden endeten am 21. Januar 1920 mit dem Versailler Vertrag. Also vor 100 Jahren.

Im Nachhinein, und wie bekannt, ist man später dann immer schlauer, war dieser sogenannte Friedensvertrag der Nährboden um den Weltenbrand der die Jahre 1939 bis 1945 prägte. Adolf Hitler und die Nationalsozialisten stürzten das deutsche Volk und ganz Europa in die bekannte Katastrophe.

Millionen von Menschen, Deutsche, Franzosen, Italiener, Russen und viele andere mehr verloren sinnlos ihr Leben. Der Wunsch der Verrückten, die Weltenordnung zu ändern, eigentlich Fehlanzeige, oder doch geglückt?

Ja, das haben die hinbekommen, in jeder Familie war leid, Tod und Zerstörung gegenwärtig. Auch hatten sie eins geschafft, das Ansehen der deutschen war nachhaltig auf einen Tiefpunkt gesunken.

Wir alle haben diese Zeit Gott sei Dank nicht erleben müssen. Wir kennen all das was passierte nur aus Erzählungen und Berichterstattungen. Auch die Zeit die nach dem Krieg folgte, mit Entbehrungen und Wiederaufbau, hat von uns niemand erlebt.

Erlebt haben viele von uns, zumindest wenn ich mich in unserer Runde so umschaue, habe ich den Eindruck; die Menschenverachtende Staatsführung der SED in der damaligen DDR. Unsere Mitmenschen der östlichen Bundesländer wurden unter Zwang in der DDR gehalten und konnten nicht wie wir es gewohnt sind sich frei bewegen. 1989 kam die Befreiung im Jahre 1990 durften wir wieder ein Volk werden. Das war überhaupt nicht selbstverständlich, ist aber selbstverständlich geworden!

 Liebe Schützenbrüder,

selbstverständlich ist es in jedem Jahr, so auch heute,  bei all dem was uns bewegt, können und wollen wir die Opfer der beiden Weltkriege und der kriegerischen Auseinandersetzungen sowie die Opfer von Gewalttaten nennen.

Hier nenne ich bewusst auch die Menschen, die in den letzten Monaten der Corona-Erkrankung zum Opfer gefallen sind.

Ich glaube, dass ist außerordentlich und beschäftigt viele von uns.

 Dieser Kranz, den wir heute hier niederlegen, soll nicht nur ein Zeichen der Trauer und Mahnung sein, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung!“

 

In der Schützenfestwoche erscheint normalerweise auch unser „Pitter-Un-Paul“. Wir haben uns gemeinsam dafür entschieden keine Ausgabe für das Jahr 2020 zu veröffentlichen. Erstmals seit 25 Jahren haben wir diese beliebte Vereinszeitschrift nicht in unserem Doppel-Dorf verteilt. Wir hoffen natürlich, dass wir 2021, so wir wieder Schützenfest feiern dürfen, mit einer noch größeren Ausgabe zurückkommen können.

Anfang Oktober hatten wir uns auf die Fahne geschrieben ein St. Martinsfest zur organisieren, welches nach den zu derzeit geltenden Hygiene- und Kontaktrichtlinien möglich war.
Leider hat uns der Lockdown Anfang November auch hier einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Stadt Neuss hat die Genehmigung, die uns erteilt wurde, circa zwei Wochen vor dem geplanten Fest zurückgezogen. Somit war ein Martinszug nicht durchführbar. Besonders für die Kinder aus Rosellerheide-Neuenbaum hat uns das traurig gemacht. Gerade für unsere Kleinsten wollten wir unbedingt etwas auf die Beine stellen. Dass es dann nicht geklappt hat, hat das gesamte Martins-Komitee sehr geärgert.

Ebenfalls zu Beginn des Monats Oktober hatte ich noch den Eindruck, dass wir uns zu unserer Genrealversammlung am 22.11.20 sehen könnten. Leider haben sich die Infektionszahlen so nach oben bewegt, dass ein sogenannter Teillockdown angeordnet wurde. Dies bedeutet, wir werden uns leider nicht sehen können – auch wenn ich mich gefreut hätte Euch alle endlich wieder sehen zu können. Aber aus den eben genannten Gründen bleibt mir nicht mehr übrig, als Euch diese Nachricht zukommen zu lassen.

Wie es üblich ist bei unserer Jahreshauptversammlung, möchte ich an dieser Stelle den Schützenbrüdern gedenken, die seit der Jahreshauptversammlung 2019 verstorben sind:
Hubert Parmentier, Theo Brüggen, Paul Winzen, Rainer Schnegelsberg, Armin Schlangen, Reinhard Winkler, Hans Willi Conrads, Michael Burglin, Karl Simon und unser früherer Pfarrer und Präses Karl Josef Hegemann.
Einschließen möchte ich in dieses gedenken auch Frau Annemie Kempges, die viele Jahre mit dafür gesorgt hat, dass wir mit kühlen Getränken und guten Speisen versorgt wurden.

Ebenfalls wird die Weihnachtbaumaktion in diesem Jahr ausfallen müssen. Es ist in der aktuellen Situation nicht verantwortbar sich mit so vielen Menschen auf dem Pitter-un-Paul-Platz zu treffen!
Aber einen mit Kerzen geschmückten Weihnachtsbaum wird es trotzdem geben. Die „Weihnachtsbaumtruppe“ unter der Leitung von Norbert Siegert wird dafür sorgen, dass der Baum aufgestellt wird und etwas weihnachtliche Stimmung auf dem Platz in der Ortsmitte aufkommen kann. Wir möchten damit auch ein Zeichen der Hoffnung setzen!

Hier noch der Bericht zur finanziellen Situation 2019-2020 unseres Kassierers Rüdiger Bamfaste:

„Da unsere Generalversammlungen in diesem Jahr leider ausfallen mussten, möchte ich Euch auf diesem Weg einen kurzen Überblick über unsere Finanzen geben, bitte Euch aber um Verständnis, dass ich auf diesem Weg keine konkreten Zahlen nenne.

 Ich hatte ja im November bereits berichtet, dass wir wieder im Plus sind und das ist auch 2019 so geblieben. Erfreulich war, dass sich Spendenaufkommen zumindest stabilisiert hat und dass der Zuschuss der Stadt Neuss angehoben wurde. Ausgabentechnisch waren ja für 2020 einige Änderungen geplant die unser positives Ergebnis stabilisieren sollten, aber dank der Pandemie wurden die ja noch nicht umgesetzt.

 Was das Jahr 2020 anbelangt so hatten wir ja fast keine Ausgaben, aber durch die Beiträge, Spenden natürlich Einnahmen, sodass sich jeder vorstellen kann, dass unsere Gesamtsituation recht gut aussieht.

 Ich hoffe ich kann Euch nächstes Jahr dann auch die zugehörigen Zahlen in einer Generalversammlung präsentieren.

Bis dahin wünsche ich Euch, gemeinsam mit meinen Kassiererkollegen Udo Krüger und Christian Oidtmann, ein friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und, verbunden mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen in 2021, alles Gute zum neuen Jahr. Bleibt gesund.

Rüdiger Bamfaste
1. Kassierer“

 

Gestattet mir bitte noch einen Ausblick auf das kommende Jahr; wir hoffen ja alle, dass die Situation sich entscheidend entschärft und wir unser Jahresprogramm feiern können.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein Sebastianusschießen unter den z. Zt. gültigen Hygieneregeln nicht denkbar! Die Schießleiter sind dran um ein Konzept zu erarbeiten, dass das Schießen ermöglicht. Hierzu werden wir uns melden sobald etwas möglich sein kann.

Nachstehend sende ich die geplanten Termine für das Jahr 2021!

Sa. – So. 09.-10.01.2021 Sebastianusschießen
Sa. 16.01.2021 Sebastianusmesse/Sebastianusfest
Fr. 05.03.2021 Generalversammlung
Sa. 01.05.2021 Königs-, Prinzen- und Korpskönigsschießen
So. – Mo. 23.-24.05.2021 Pfingstbiwak
Fr. 04.06.2021 Königs- und Oberstehrenabend
Sa. – Di. 26.-29.06.2021 Schützenfest
Sa. 02.10.2021 Jägerfest
Sa. 06.11.2021 Hubertusfest
Mi. 11.11.2021 St. Martin
So. 21.11.2021 Generalversammlung/Jahreshauptversammlung
Sa. 27.11.2021 Weihnachtsbaumaktion

 

 

Natürlich werden wir uns zu allen Terminen zu gegebener Zeit und frühzeitig melden!

 

Liebe Schützenfamilie,

das soll erst einmal mein Bericht zu „Lage der Nation“ sein. Gerne hätte ich Euch alle bei der Generalversammlung am kommenden Sonntag persönlich begrüßt. Hoffen wir, dass wir uns bald alle wiedersehen können, und wieder zusammen erzählen, feiern und fröhlich sein können. Bis dahin wünsche ich Euch allen und Euren Familien alles erdenklich Gute, bleibt gesund!!

 

Mit freundlichen Schützengrüßen

Euer
Heinz Meuter
Brudermeister

 


Bastians Baumschule – ein Baum für unseren Schützenplatz

Liebe Schützenfamilie,

Im Zuge der Aktion „Bastians Baumschule“ konnten Schützenbruderschaften vom Bund der St. Sebastinaus Schützenjugend, kurz BdSJ, einen Baum als Geschenk erhalten.

„Nicht kleckern, sondern klotzen“ dachte sich dabei unser Jägermajor Eric Kraus und konnte einen der begehrten Bäume für unsere Schützenbruderschaft ergattern.

Am letzten Samstag war es dann soweit: Mit Vertretern des Diözesanverbands konnte ein neuer Walnussbaum auf unserem Schützenplatz gepflanzt werden. An dieser Stelle auch nochmal ein großes Dankeschön an GaLaBau Riße, die mit Ihrem Gerät das Einpflanzen unkompliziert gestalten haben.

Doch warum die ganze Aktion? Der BdSJ möchte mit diesem Projekt einen kleinen Beitrag zu einem besseren Klima leisten. Dabei zählt jeder Baum, so klein er auch ist. Und gerade in der angeregten Diskussion um das Neubaugebiet „Am Schwarzen Graben“ ist es schön, unseren Schützenplatz mit einem kleinen Baum zu bepflanzen.

Hoffen wir, dass dieser Baum weiterwächst und uns noch viele Jahre Schatten spenden kann. Hoffen wir, dass dieser Baum noch viele Walnüsse tragen wird, die wir mit unseren Familien und Freunden essen können. Hoffen wir, dass uns unser Baum noch viele Jahre erhalten bleibt!


Corona – Hilfe 2.0

Liebe Schützenfamilie,

Nachdem wir einigermaßen glimpflich durch den Sommer gekommen sind, schlägt nun der Corona-Virus mit aller Kraft zurück! Insbesondere unsere älteren und hilfsbedürftigen Mitmenschen benötigen jetzt unsere Unterstützung. Aus diesem Grund haben Eure Jungschützen im März eine Gruppe gegründet, die für genau diese Menschen einkaufen gehen und anderweitige Unterstützung anbieten möchten.

Wir möchten darum bitten, dass diese Information wie im Frühjahr weitergeleitet wird.

Gleichzeitig werben wir dafür, der Hilfsgruppe beizutreten und uns zu unterstützen.

Kontakt für eine Bestellung, für Informationen und bei Interesse an Mithilfe gibt es unter

Andreas Riße: 01729629258
Tim Cremer: 015208605762
Johannes Meuter: 01778546056
Marcus Parmentier: 015122533566

Wir werden diese Krise gemeinsam überwinden! Wir wünschen Euch und Euren Familien alles Gute und viel Gesundheit!

Eure
Jungschützen

#stayathome
#einerfüralleundallefüreinen
#Rosellerheide
#Neuenbaum


St. Martin ist abgesagt

Liebe Schützenfamilie,

Liebe Mitbürger von Rosellerheide-Neuenbaum,
Liebe Kinder,

Wir haben wirklich alles probiert. Wir haben uns Gedanken gemacht den Kindern trotz Corona-Pandemie ein kleines Highlight zu geben, haben ein Konzept mit Stadt erarbeitet, haben für den Festzug alles organisiert und vorbereitet – Und müssen nun doch weinenden Auges unser Martinsfest absagen. Die Stadt Neuss hat uns die Durchführung eines Festzugs untersagt.

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen sicherlich die richtige und nachvollziehbare Entscheidung – bitter ist sie für uns und Euch allemal.

Was uns nun bleibt, ist Euch trotzdem ein schönes Martinsfest zu wünschen.

Bleibt gesund! Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder unser traditionelles Fest mit Festzug, Fackeln und prall-gefüllten Tüten für die Kinder zu feiern.

Eine Bitte zum Schluss: Bitte gebt diese Information an alle Familien weiter.

Wir wünschen Euch alles Gute!


St. Martin am 11. November 2020 – ABGESAGT

Liebe Schützenfamilie,
Liebe Mitbürger von Rosellerheide-Neuenbaum,
Liebe Kinder,

wie vor Wochen angekündigt haben wir uns Gedanken gemacht wie wir ein St. Martins-Fest organisieren und unseren Kindern in der aktuellen Zeit etwas Schönes bieten können – und trotzdem die allgemeinen Hygiene-Regeln einhalten.

Herausgekommen ist ein Konzept, welches mit der Stadt abgestimmt und genehmigt worden ist, bei dem wir denken, dass wir den Kindern eine Freude bereiten können.

Alle Informationen dazu seht ihr auf dem unten stehenden Flyer.
Bitte nehmt am 11. November alle Regeln wahr!

Unser St. Martin hat uns verraten, dass er sich sehr über viele bunte Laternen freuen würde. Aus diesem Grund möchten wir Euch bitten: Bastelt so schöne, bunte und große Laternen wie möglich. Wir möchten ein buntes Zeichen für unsere Gesellschaft und für unseren Zusammenhalt setzen.

Wir freuen uns auf Euch und den St. Martins-Tag.

Sollte es zu Änderungen kommen, werden wir kurzfristig auf unserer Website und auf Facebook informieren.

 


Am Schwarzen Graben – Muss Grün bleiben!

Liebe Schützenfamilie,

 

wie ihr vielleicht schon erfahren hat gibt es stadtseitig Bestrebungen ein großes Neubaugebiet im „Heidfeld“ aufleben zu lassen. Dazu läuft derzeit ein Moderationsverfahren, welches von einem Ingenieurbüro geleitet wird.

 

Gleichzeitig gibt eine Interessensgemeinschaft, die sich dafür einsetzt, dass das Heidfeld bleibt, was es zur Zeit ist: Ein Naherholungsgebiet und eine der Identifikationsmerkmale unseres Ortes. Dazu gibt es die folgende Facebook-Seite:

 

Ein erster Vor-Ort-Termin mit dem Ingenieurbüro wird am 10. Oktober stattfinden. Infos dazu und zum gesamten Vorhaben findet ihr hier: www.am-schwarzen-graben.de

 

Hier gibt es eine Petition zum Erhalt des Heidfelds:

Schaut Euch alle Informationen an und bildet Euch Eure Meinung!

Waldaktion der Jungjäger & Jungschützen

Liebe Schützenfamilie,

 

Besonders viele Mitbürger haben in diesem Jahr den Mühlenbusch besucht, vermutlich nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie, Kurzarbeit aber auch wegen des tollen Wetters.

Leider wird durch die Besucher auch viel Müll, bewusst oder unbewusst, in den Wald getragen.

Die Jägerjugend und Jungschützen der Schützenbruderschaft Rosellerheide-Neuenbaum haben sich nun im Rahmen einer Jungschützenaktion am Gut Neuenberg dieser Problematik angenommen.

Unter der Leitung von Jägermajor und Jugendbeauftragtem des Jägerkorps Eric Kraus, wurde am vergangenen Samstag den 12.09.20 eine Reinigungsaktion im Mühlenbusch durchgeführt. In mehreren Gruppen schwärmten die Kinder und Jugendlichen aus, um den Wald von Müll und Unrat zu befreien. Das zugleich schöne aber auch traurige Ergebnis: 40kg in 6 vollen Müllsäcken.

Unterstützt wurde die Aktion durch die AWL-Neuss, die Handschuhe, Zangen und Müllsäcke zur Verfügung gestellt hat. Sogar der Müll wurde am Waldparkplatz an der Waldstraße abgeholt.

Danke an die begeisterten Jungschützen, Eltern und Unterstützer dieser Aktion. Der Zuspruch der Waldbesucher an diesem Tag und das Ergebnis führen sicherlich zu einer Wiederholung.

Aber liebe Waldgänger: Bitte helft mit unseren Wald sauber zu halten!


Wir feiern St. Martin!

Liebe Schützenfamilie,
Liebe Mitbürger von Rosellerheide-Neuenbaum,

wir hoffen natürlich, dass es Euch und Euren Angehörigen gut geht!

Nach zuletzt sparsamen Nachrichten von uns (Leider gab es nicht all zuviel zu berichten) möchten wir heute nun mit einer positiven Nachricht aufwarten:

Wir feiern St. Martin!

Wir haben heute die Genehmigung der Stadt erhalten ein St. Martins-Fest für die Kinder unseres Dorfes zu feiern – auch wenn es nicht so wird wie in den Jahren zuvor. Natürlich werden wir alle geforderten Schutzmaßnahmen penibel umsetzen. Die Details werden wir  in den nächsten Tagen hier veröffentlichen. Nur soviel: Haltet Euch unseren traditionellen Termin, denn 11. November frei.

 

Liebe Schützenfamilie,
Liebe Mitbürger von Rosellerheide-Neuenbaum,
Besonders liebe Kinder,

wir freuen uns, dass wir trotz der Corona-Pandemie einen Weg gefunden haben das St. Martins-Fest stattfinden zu lassen. Wir freuen uns unglaublich auf den 11. November. Doch bis dahin ist noch viel vorzubereiten.

Bleibt alle gesund! Passt auf Euch und Eure Liebsten auf!

Eure Schützenbruderschaft
St. Peter + Paul Rosellerheide-Neuenbaum

Unser St. Martin freut sich schon auf den 11. November

 


Totengedenken und Kranzniederlegung

Liebe Schützenfamilie,

nach dem Gottesdienst auf dem Pitter-Un-Paul-Platz am Schützenfest-Sonntag konnte eine kleine Abordnung aus Offizieren und Vorstand am Denkmal vor unserer Pfarrkirche St. Peter Rosellen im Namen unserer Schützenbruderschaft und aller Bürger von Rosellerheide-Neuenbaum einen Kranz niederlegen.
Dabei wurde nicht nur den Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht, sondern auch insbesondere an die verstorbenen Schützenbrüder des letzten Jahres und die vielen Verstorbenen auf Grund der Corona-Pandemie weltweit.
Nachstehende Wort hat unser Brudermeister Heinz Meuter am Denkmal gefunden:

 

Liebe Schützenfamilie,

wer von uns weiß es, die sogenannten Friedensverhandlungen, die 1919 – 1920 nach dem verlorenen Krieg auf Schloss Versailles stattfanden, endeten am 21. Januar 1920 mit dem Versailler Vertrag. Im Nachhinein, und wie bekannt, ist man später dann immer schlauer, war dieser sogenannte Friedensvertrag der Nährboden um den Weltenbrand, der die Jahre 1939 bis 1945 prägte. Adolf Hitler und die Nationalsozialisten stürzten das deutsche Volk und ganz Europa in die bekannte Katastrophe. Millionen von Menschen, Deutsche, Franzosen, Italiener, Spanier, Russen und viele andere mehr verloren sinnlos ihr Leben. Der Wunsch der Verrückten, die Weltenordnung zu ändern, eigentlich Fehlanzeige, oder doch geglückt? Ja, das haben die hinbekommen, in jeder Familie war Leid, Tod und Zerstörung gegenwärtig. Auch hatten sie eins geschafft: Das Ansehen der Deutschen war auf einen Tiefpunkt gesunken.

Wir alle haben diese Zeit Gott sei Dank nicht erleben müssen. Wir kennen all das, was passierte, nur aus Erzählungen und Berichterstattungen. Auch die Zeit die nach dem Krieg folgte mit Entbehrungen und Wiederaufbau, hat von uns niemand erlebt. Erlebt haben viele von uns, zumindest wenn ich mich in unserer Runde so umschaue, die Menschenverachtende Staatsführung der SED in der damaligen DDR. Unsere Mitmenschen der östlichen Bundesländer wurden unter Zwang in der DDR gehalten und konnten nicht wie wir es gewohnt sind sich frei bewegen. 1989 kam die Befreiung im Jahre 1990 durften wir wieder ein Volk werden. Das war überhaupt nicht selbstverständlich, ist aber selbstverständlich geworden!

Liebe Schützenfamilie, selbstverständlich ist es in jedem Jahr, so auch heute, bei all dem was uns bewegt, können und wollen wir die Opfer der beiden Weltkriege und der kriegerischen Auseinandersetzungen sowie die Opfer von Gewalttaten nennen. Hier nenne ich bewusst auch die Menschen, die in den letzten Monaten der Corona-Erkrankung zum Opfer gefallen sind. Ich glaube, dass ist außerordentlich und beschäftigt viele von uns. Dieser Kranz, den wir heute hier niederlegen, soll nicht nur ein Zeichen der Trauer und Mahnung sein, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung!


Video vom Gottesdienst am 28. Juni auf dem Pitter-Un-Paul-Platz

Liebe Schützenfamilie,

das Live-Video, welches auf Facebook am Sonntag gestreamt wurde, ist  nun auf YouTube zu finden. Nun kann sich jeder unseren Gottesdienst nochmals anschauen. Wir wünschen Euch viel Spaß dabei!

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die vielen Besucher unseres Gottesdienstes. Danke, dass ihr Euch an alle Hygieneregeln gehalten habt!

Bleibt gesund!