Liebe Schützenfamilie,
pünktlich vor den großen Festtagen zum Jahresabschluss haben wir eine freudige Nachricht:
Das Schützenwesen ist von der Deutschen UNESCO-Komission in die Liste der immateriellen Kulturgüter aufgenommen wurden!
Wir freuen uns, dass wir jeden Schützen nun Kulturerben nennen dürfen und hoffen, dass wir dieses Erbe würdevoll weiterführen können!
Aus der Erklärung der UNSECO:
„Das Schützenwesen ist vielerorts ein wichtiger, historisch gewachsener und lebendiger Teil der regionalen bzw. lokalen Identität. Es umfasst eine große Anzahl von Bräuchen und Traditionen, die in ganz Deutschland in zahlreichen unterschiedlichen Erscheinungsformen verbreitet sind. Das Spektrum reicht von den stark christlich geprägten Bruderschaften im rheinischen-westfälischen Bereich über das weltliche, zum Teil streng traditionell gelebte Brauchtum im östlichen Deutschland und die eher bürgerlich-republikanisch veranlagten Gepflogenheiten der Vereine in den früheren freien Reichs- und Hansestädten bis hin zu den folkloristisch-fröhlichen Traditionen der süddeutschen Schützengesellschaften. Das Schützenwesen hat im Laufe seiner Geschichte immer wieder auf Veränderungen der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen reagiert und sich enorm ausdifferenziert. Das alte Brauchtum wird heute in der Regel im Rahmen einer Vereinszugehörigkeit von Menschen jeden Alters und Geschlechts unabhängig von religiösem Bekenntnis, sexueller Orientierung, Herkunft oder auch Behinderung ausgeübt. Es gibt vielfältige Maßnahmen zur Weitergabe der Tradition, unterschiedliche Formen der Jugendarbeit und eine aktive Pflege regionaler und europäischer Verbindungen.
Bekanntester und wesentlicher Ausdruck des Schützenwesens ist das Schützenfest, das mit vielfältigen örtlich unterschiedlichen Bräuchen einmal im Jahr gefeiert wird. Im Zentrum steht der oftmals durch das Königsvogelschießen ermittelte Schützenkönig bzw. die Schützenkönigin. Zu seinen/ihren Ehren finden Umzüge und Paraden statt, bei denen die uniformierten Schützen zu Ehren des Königs bzw. der Königin auftreten. Die Schützinnen und Schützen eines Vereins oder einer Bruderschaft treten in einheitlicher Schützentracht auf, tragen Vereinsabzeichen und verfügen über eine Fahne, um die sich wiederum diverse Bräuche gruppieren. In der Schützenhalle bzw. im Festzelt finden die gesellschaftlichen Feiern (Bälle, Frühschoppen, Platzkonzerte) statt. Jedes Schützenfest hat lokal hergebrachte Rituale und Bräuche und unterschiedliche Abläufe. Auch die genutzten Utensilien unterscheiden sich lokal und regional. Über dieses singuläre Ereignis im Jahr hinaus prägen gerade in kleineren Orten die unterschiedlichen ortsbezogenen Bräuche der Schützenvereinigungen das soziale und kulturelle Gemeinschaftsleben, sodass die Schützentradition das ganze Jahr wahrnehmbar ist und gelebt wird.
Die Ursprünge des Schützenwesens reichen vielerorts bis ins Mittelalter zurück. Im rheinisch-flandrisch-westfälischen Raum wurde zu dieser Zeit die jeweilige Stadt bzw. Gemeinde durch die Bürger selbst geschützt; der Wehr- und Verteidigungscharakter stand somit im Vordergrund. Mit der Übernahme dieser Aufgaben durch den Staat schwand diese Funktion des Schützenwesens. Dies kommt heute noch in einzelnen symbolischen Bräuchen zum Ausdruck, etwa dem Paradieren mit Holzgewehren oder der Tradition des Vogelschusses.“ [http://www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/bundesweites-verzeichnis/eintrag/schuetzenwesen-in-deutschland.html]
Anbei findet ihr die Artikel aus der NGZ.
NGZ 05.12.2015 Seite A2
NGZ 05.12.2015 Seite A7
NGZ 05.12.2015 Seite C1
NGZ 05.12.2015 Seite C5


Für die ganz Kleinen gab es dann vom Nikolaus „Peter“ noch einen kleines Präsent. Die teilweise durch seine Größe verunsicherten Kinder versteckten sich zunächst im Schutz der Eltern, doch die mitgebrachten Weckmänner übergab er nur persönlich. Schnell fand er eine Lösung und begab sich auf Augenhöhe mit den Kleinen. Ein Nikolaus, der den Kids zu Füssen liegt, hatte es bisher auch noch nicht gegeben.








wir möchten Euch herzlich zur kommenden Generalversammlung am
inen schönen Tag hat die Abordnung unserer Schützenbruderschaft beim Bundesfest in Büttgen verlebt. Morgens um kurz nach Neun fuhr der Bus samt Generaloberst, Brudermeister und Fahnenkompanien ab dem Heidezentrum los, um dann, mit kurzem Zwischenstop an alt-erwürdiger Stätte „An der Enge“ unsere Schützenbrüder aus Allerheiligen abzuholen, gegen Zehn Uhr in Büttgen anzukommen.